Der wichtigste Rohstoff bei Kaffee ist die Kaffeekirsche — genauer: der Samen darin, die Bohne. Teure Kaffees stammen von mikroskopisch kleinen Ernten, oft nur wenige Kilogramm pro Jahr, aus entlegenen Regionen, verarbeitet mit Methoden, die an Labortechnik grenzen. Hinzu kommt ein Mechanismus, den es in keiner anderen Lebensmittelkategorie gibt: Meisterschaften und Auktionen, die Preise in Höhen treiben, die mit Wein-Grand-Crus vergleichbar sind.
Der teuerste Kaffee der Schweiz
«Der schwierigste Kaffee, den ich je geröstet habe — und der intensivste, den ich je probiert habe.»
Nicola Schäppi, Vize-Schweizermeister im Aufgiessen 2023 und Gründer der Coffee Space GmbH, spricht über seinen Wush Wush. 40 Gramm kosten 120 Franken. Aufs Kilo gerechnet sind das 3'000 Franken — und selbst das ist nur die Hälfte dessen, was der Röster für das grüne Rohmaterial bezahlt hat, denn bei Nano Lots dieser Güteklasse fallen beim Rösten 15 bis 20 Prozent Gewichtsverlust an.
Warum Meisterschaftskaffee jedes Jahr teurer wird
Was heisst das für die Gastronomie?
Coffee Space bietet seine Raritäten nicht nur im Online-Shop an, sondern auch als White-Label-Partner für die Gastronomie: Hotels können unter eigenem Namen einen exklusiven Kaffee führen — von der Beschaffung über die Röstung bis zum Verpackungsdesign alles aus einer Hand.